Professionelle Hochzeitsfotografen sind unerlässlich für gute Bilder, oder sind sie das?

Hochzeitsfotografen finden

Während den Hochzeitsvorbereitungen kommt zwangsweise die Frage auf, wie man denn die Hochzeit passend in Szene setzen kann und für die Ewigkeit festhalten. Eigentlich immer entscheidet man sich für einen professionellen Fotografen, der einige Stunden die Hochzeitsgäste und das Brautpaar begleitet und fotografiert.

Doch muss es wirklich immer ein teurer Hochzeitsfotograf sein, oder gibt es auch günstigere Alternativen?

Unser kleiner Vergleich bringt etwas Licht ins Dunkel:

Der professionelle Hochzeitsfotograf:

Gerade bei so etwas wichtigem wie den Hochzeitsbildern lässt man ungerne einen Laien ans Werk. Schließlich handelt es sich um den schönsten Tag des Lebens und dieser sollte auch passend in Szene gesetzt werden. Allerdings ist Hochzeitsfotograf nicht gleich Hochzeitsfotograf.

Der Preis:

Je nachdem, was genau man sich wünscht variieren die Preise für Fotografen natürlich stark. Als Faustregel haben sich die 3h, 5h und 12h Preise etabliert. Dies sind Standardmäßig die Zeiten, die ein Fotograf bei den Hochzeitsgästen verbringt.

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Gerade die Hochzeitsreportagen sind im kommen, bei welchen der Fotograf den ganzen Tag mit dabei ist und die Hochzeit Schritt für Schritt dokumentiert. Das hat natürlich große Vorteile, schlägt sich jedoch auch in entsprechenden Preisen nieder.

So kostet ein professioneller Fotograf im Schnitt:

  • ca. 600€ für 3 Stunden
  • ca. 1000€ für 5 Stunden
  • ca. 2000€ für 12 Stunden

Es ist also nicht ganz günstig, sich einen professionellen Fotografen zu organisieren, jedoch sind die Bilder meist von hoher Qualität und werden auf Wunsch nachbearbeitet. Auch kann man bei einem professionellen Fotografen eine fundierte Ausbildung erwarten, die einem eine gewisse Sicherheit gibt, dass der Fotograf auch hält, was er verspricht.

Die Ausrüstung:

Ein weiterer Vorteil eines professionellen Fotografen ist die Ausrüstung. So hat der Fotograf meistens mehrere hochwertige Kameras mit entsprechenden Objektiven dabei, die auf die möglichen Situationen abgestimmt sind und Qualität liefern.

Allerdings sollte man beachten, keinen Fotografen zu buchen, der mit seiner teuren Ausrüstung wirbt. Diese sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ein Fotograf, der sein Augenmerk auf die Ausrüstung richtet, hat etwas anderes zu verbergen.

Ein guter Fotograf hat eine teure Ausrüstung, aber er kann auch mit einer günstigen EOS 600D bereits herrausragende Bilder machen. Es muss kein 10.000 € Gerät sein.

Die Professionalität:

Ebenso wie die umfangreiche Ausrüstung ist die zu erwartende Professionalität ein großer Pluspunkt des Fotografen. So kann man ruhigen Gewissens davon ausgehen, dass in entscheidenden Momenten nicht gerade die Batterien gewechselt werden müssen, oder gar der Zweitakku fehlt.

Auch arbeiten besonders professionelle Fotografen nicht alleine, sondern haben eine zweite Person dabei, die Lichtverhältnisse misst, die passende Ausrüstung griffbereit hat oder gar selbst weitere Fotos schießt.

Auch wird ein Profis auf zeitliche Engpässe während dem Hochzeitstag hinweisen und routinierte Lösungsvorschläge unterbreiten, wie etwaige Probleme von vorneherein umgangen werden können. So wird gewährleistet, dass auch wirklich nichts auf den Hochzeitsbildern fehlt.

Muss es also wirklich ein Profi sein?

Die Argumente für einen professionellen Fotografen sind sicherlich deutlich und einfach nachvollziehbar. Lediglich der Preis wirkt etwas happig, allerdings heiratet man nur einmal. Jedoch sollte man beachten, dass gerade die professionelle Routine des Fotografen ein großes Manko sein kann.

Schließlich werden Tag für Tag die gleichen Bilder, gleichen Posen, gleichen Ideen wiedergekaut, was zu einer gewissen Betriebsblindheit führen kann.

Ein Fotograf, der seit 20 Jahren Hochzeitsfotos macht, wird eine derart große Routine haben, dass man sicher sein kann, dass nichts schief läuft. Allerdings hat er auf der anderen Seite auch 20 Jahre eingefahrene Verhaltensmuster und Bildvorstellungen, die sich nur schwer ausschalten und durchbrechen lassen.

Ein passionierter Hobbyfotograf bringt hier möglicherweise frischen Wind in die zukünftigen Erinnerungen.

Der Hobbyfotograf:

Instagram, Pinterest, günstige Spiegelreflexkameras haben das Hobby Fotografie neu zum Leben erweckt. Zu keiner Zeit der Menschheitsgeschichte fand man so viele, qualifizierte Fotografen wie heute. Gerade die ambitionierten Hobbyfotografen werden hier eine immer stärkere Fraktion, die man bei der Wahl des Hochzeitsfotografen nicht außen vor lassen sollte.

Selbstverständlich gilt es einiges zu beachten, wenn man sich für einen Hobbyfotografen entscheidet.

Der Preis:

Hier liegt der Hobbyfotograf meist weit unter dem Preis eines professionellen Fotografen und bietet häufig vergleichbar hohe Qualität. Der einzige Unterschied ist, dass der Hobbyfotograf keine traditionelle Ausbildung genossen hat und somit über weniger Diplome und Referenzen an der Wand verfügt. Das und die fehlende Reputation drücken natürlich den Preis enorm.

Durchschnittliche Preise (hochgerechnet) für einen Hobbyfotografen:

  • ca. 150€ für 3 Stunden
  • ca. 250€ für 5 Stunden
  • ca. 600€ für 12 Stunden

Hier muss man beachten, dass die meisten Hobbyfotografen Stundenpreise und keine Pauschalpreise verlangen. Diese fallen je nach Fotograf recht unerschiedlich aus. So reicht die Preisspanne von 20€ bis 70€ die Stunde. Als Mittelwert wurden daher 50€ veranschlagt. Rechnet man dies gegen den Preis eines professionellen Fotografen, so spart man gut und gerne 100€ – 150€ pro Stunde.

Die Ausrüstung:

Selbstverständlich wartet ein Hobbyfotograf nicht mit der gleichen hochgerüsteten Ausrüstung wie ein Profi auf. Allerdings sind die meistens eingesetzten Kameras im oberen Mittelfeld angesiedelt. Sprich Ausrüstung im Bereich um die 3000€, womit sich durchaus vernünftig arbeiten lässt.

Die Professionalität:

Natürlich ist ein Hobbyfotograf nicht als Profi zu bezeichnen, allerdings sind die meisten Hobbyfotografen, welche Hochzeitsfotografie anbieten auf dem besten Weg, ein Profi zu werden. Sie Fotografieren um sich einen Namen zu machen. Teilen ihre Bilder auf Instagram und Pinterest, haben eigene Blogs und vermarkten sich komplett anders, als es ein eingesessener Profi macht.

Das macht es für mögliche Ehepaare natürlich sehr leicht, die Hobbyfotografen zu beurteilen. So lässt sich schnell erkennen, ob es sich um einen Fotografen handelt, der professionell genug ist, um die eigene Hochzeit zu verewigen. Eine kurze Internetrecherche genügt hier meist, um fündig zu werden.

Reicht also ein Hobbyfotograf?

Letztlich sollte es eine wohl überlegte Entscheidung sein, wem man seine Hochzeitsbilder anvertraut. Allerdings bieten heutzutage ambitionierte Hobbyfotografen genug Können, um auch anspruchsvolle Kunden glücklich zu machen. Und einen weiteren Vorteil hat es, keinen routinierten Profi ans Werk zu lassen: Mut für neues.

Ein Hobbyfotograf hat eine ganz andere Herangehensweise, als ein Profi. So finden sich auf den Hochzeitsfotos auch interessante Detailaufnahmen, unkonventionelle Perspektiven und witzige Posen. Gute Gründe, der Überlegung einen zweiten Gedanken zu schenken.

Soll es also ein professioneller Fotograf sein, oder ein amibtionierter Hobbyfotograf…

Diese Entscheidung ist natürlich nicht einfach. Sowohl für einen Profi als auch einen ambitionierten Fotografen gibt es Vor- und Nachteile. Jedoch sollte man nicht voreingenommen an die Wahl des Fotografen herantreten. Man kann durchaus positiv überrascht werden.

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